

1939 Gründung des Schulpsychologischen Dienstes (SPD) im Kanton St.Gallen mit einer Schulpsychologin, 1952 Erhöhung der Anzahl Psychologinnen und Psychologen auf zwei und 1966 auf drei Personen, die ca. 830 Fälle pro Jahr zu bewältigen hatten
1994 Erstellung eines neuen Konzepts und Leitbilds des SPD, welches konsequent die systemische Betrachtungsweise in den Vordergrund stellt und festlegt, das Kind (und „sein“ Problem) nicht isoliert zu betrachten, sondern es als einen Teil des ganzen Systems (Gesellschaft, Schule, Familie) anzusehen und das Problem mit Hilfe aller zur Verfügung stehenden Kräfte zu lösen.
1995 Ausbau des Dienstes von 12 auf 17 Stellen. Die Möglichkeit, über separate Vereinbarungen zusätzliche Dienstleistungen „einzukaufen“, wurde grundsätzlich ermöglicht.
1998 Umstellung auf ein neues Finanzierungssystem: nebst der Gewährleistung der Basisversorgung sollte eine bedürfnisgerechte Versorgung mit schulpsychologischen Dienstleistungen für die Schulgemeinden ermöglicht werden.
1999 Einführung der Regionalstellenleitungen: Ziel war es einerseits, die Betreuung der Schulpsychologinnen und –psychologen in fachlicher und organisatorischer Hinsicht sicher zu stellen und andererseits durch eine regionale Leitung vermehrt auf die Bedürfnisse der Region und auf ihre Besonderheiten und lokalen Anliegen eingehen zu können.
Neues Geschäftsreglement und geänderte Statuten
Ausbau der Administration; alle Sekretariate sind nun täglich mindestens vormittags besetzt zur Sicherstellung einer besseren Erreichbarkeit für unsere Kundinnen und Kunden
Gründung der KIG Interdisziplinäre Kriseninterventionsgruppe des Kantons St. Gallen unter der Leitung von Dr. Hermann Blöchlinger (nach dem Lehrermord in St. Gallen).
2003 Erarbeitung von internen diagnostischen Leitlinien, mit welchen eine kantonale Ausrichtung und möglichst hohe Vergleichbarkeit der Abklärungsqualität bei gleicher Fragestellung angestrebt werden – unabhängig von Region und Person.
Einführung der EDV und Vernetzung mit dem Kanton. Alle SchulpsychologInnen erhielten einen PC.
Evaluation der schulpsychologischen Arbeit und des Konzeptes unter der Leitung von Professor F. Stoll, Universität Zürich.
2007 Der Kanton erteilt den Schulpsychologischen Diensten einen Leistungsauftrag als alleinige Abklärungsstelle für:
logopädische und psychomotorische Abklärungen (länger dauernde Massnahmen)
sämtliche Kleinklassenzuweisungen
sämtliche Sonderschulzuweisungen (auch im Vorschulbereich)
2008 Der Leistungsauftrag ist umgesetzt; alle logopädischen Stellen sind besetzt.
