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Statuten des Schulpsychologischen Dienstes des Kantons St.Gallen

Vom 10. Juni 2016

Die Delegiertenversammlung des Vereins "Schulpsychologischer Dienst des Kantons St.Gallen"

hat vom Bericht des Vorstandes vom 17. Mai 2016 Kenntnis genommen und

erlässt

als Statuten:

I. Grundlagen und Zuständigkeiten

Name und Sitz:
Art. 1.
Unter dem Namen "Schulpsychologischer Dienst des Kantons St.Gallen" besteht ein Verein im Sinn von Art. 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) [1] mit Sitz in Rorschach.

[1] SR 210.

Zweck:
Art. 2. Der Verein bezweckt die Organisation eines Schulpsychologischen Dienstes zur:
a) Durchführung der Schulpsychologischen Beratung im Sinn von Art. 36bis, Art. 43 und 44 des Volksschulgesetzes [2];
b) Erfüllung weiterer Aufträge gemäss Leistungsvereinbarung [3] mit dem Kanton;
c) Erbringung vertraglich vereinbarter Leistungen für Dritte.

[2] sGS 213.1
[3] Art. 40bis Abs. 1 Bst. b VSG

Aufgaben:
A. öffentliche Volksschulen

Art. 3. Der Schulpsychologische Dienst gewährleistet Dienstleistungen in der öffentlichen Volksschule sowie in den anerkannten privaten Sonderschulen. Das psychologische und logopädische Fachpersonal weckt Verständnis für die kindliche Entwicklung und setzt sich für fachlich indizierte fördernde Massnahmen bei Schul- und Erziehungsschwierigkeiten ein.
Der Schulpsychologische Dienst erfüllt die Aufgaben gemäss Leistungsvereinbarung mit dem Kanton St.Gallen. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
a) Beratung von Schülerinnen und Schülern, Lehrpersonen, Erziehungsberechtigten und Behörden;
b) gezielte psychologische Begleitung;
c) Antragstellung an die Schulbehörde zur Einleitung von sonderpädagogischen und anderen pädagogisch-therapeutischen Massnahmen;
d) Hilfestellung bei der Bewältigung ausserordentlicher Ereignisse im Schulbereich (Krisenintervention KIG);
e) Standardisierte Erstbefragung (STEB) bei Verdacht auf Kindsmisshandlung;
f) weitere Hilfestellung im Umfeld der Schule, etwa Mitwirkung bei der Vermeidung oder Überwindung von Schulschwierigkeiten;
g) Zusammenarbeit mit andern Institutionen im Umfeld der Schule zur Koordination erzieherischer und schulischer Massnahmen;
h) Mitwirkung bei der Entwicklung einer vielfältigen und kooperativen Schule;
i) Auseinandersetzung mit den Anforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft, Engagement für Veränderungen zum Wohl des Kindes und Mitwirkung bei der Prävention;
j) Mitwirkung bei der Weiterbildung des pädagogischen, psychologischen und therapeutischen Fachpersonals;
k) Mitwirkung bei wissenschaftlichen Arbeiten;
l) Qualitätssicherung der Arbeit der Schulpsychologinnen und Schulpsychologen.

B. andere Schulen

Art. 4. Der Schulpsychologische Dienst kann Dienstleistungen für andere Schulen anbieten. Der Vorstand definiert den Rahmen.
Vereinbarungen mit anderen Schulen bedürfen der Genehmigung des Vorstandes.

Konzept:
Art. 5. Die Dienstleistungen und die Versorgung nach Art. 3 werden in einem vom Vorstand erlassenen Konzept geregelt. 

II. Organisation

Mitglieder
Art. 6. Mitglieder des Vereins sind:
a) der Kanton St.Gallen, vertreten durch das Bildungsdepartement (BLD);
b) der Verband St.Galler Volksschulträger (SGV);
c) der Kantonale Lehrerinnen- und Lehrerverband (KLV);
d) der Verband privater Sonderschulträger (VPS).

Organe
Art. 7. Die Organe des Vereins sind:
a) die Delegiertenversammlung;
b) der Vorstand;
c) die Direktion;
d) die Revisionsstelle.
Die Amtsdauer der Delegierten und des Vorstandes beträgt vier Jahre. Sie deckt sich mit derjenigen der Schulbehörden.
Die Direktion sorgt für die Prookollführung in Vorstand und Delegiertenversammlung.

Delegiertenversammlung
A. Zusammensetzung

Art. 8. Die Mitglieder ordnen folgende Delegierten ab:
a) Das Bildungsdepartement (BLD) 6 Delegierte;
b) Der Verband St.Galler Volksschulträger (SGV) 7 Delegierte;
c) der Kantonale Lehrerinnen- und Lehrerverband (KLV) 1 Delegierter bzw. 1 Delegierte;
d) der Verband privater Sonderschulträger (VPS) 1 Delegierter bzw. 1 Delegierte.

B. Einberufung
Art. 9. Die Delegierten versammeln sich jährlich zur ordentlichen Delegiertenversammlung. Sie sind wenigstens drei Wochen zuvor schriftlich einzuladen. Ausserordentliche Delegiertenversammlungen werden auf Verlangen des Vorstandes, eines Mitgliedes nach Art. 6 Bst. a oder b oder von einem Fünftel der Delegierten einberufen.

C. Aufgaben
Art. 10. Die Delegiertenversammlung ist oberstes Vereinsorgan. Sie hat folgende Aufgaben:
a) Erlass der Statuten;
b) Genehmigung des jährlichen Präsidialberichtes und Entlastung des Vorstandes;
c) Kenntnisnahme vom Bericht der Revisionsstelle, Genehmigung der Jahresrechnung und Entlastung der Rechnungsführung;
d) Erlass des Voranschlages;
e) Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

D. Beschlussfähigkeit
Art. 11. Die Delegiertenversammlung ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Delegierten anwesend ist. Versammlungsbeschlüsse werden mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Der Präsident oder die Präsidentin hat den Stichentscheid.

Vorstand
A. Zusammensetzung

Art. 12. Der Vorstand besteht aus zwei vom Bildungsdepartement (BLD) und drei vom Verband St.Galler Volksschulträger (SGV) ernannten Vertreterinnen und Vertretern. Das Bildungsdepartement (BLD) und der Vorstand des Verbandes St.Galler Volksschulträger (SGV) bezeichnen ihre Vertretungen aus dem Kreis der Delegierten.
Die Direktion sowie ihre Stellvertretung nach Art. 18 Abs. 1 Bst. a und eine vom Fachpersonal aus seiner Mitte abgeordnete Person sowie je eine Vertretung des kantonalen Lehrerinnen- und Lehrerverbandes (KLV) und des Verbandes privater Sonderschulträger (VPS) nehmen an den Sitzungen des Vorstandes mit beratender Stimme teil.

B. Präsidium
Art. 13. Der Verband St.Galler Volksschulträger (SGV) bezeichnet mit Zustimmung des Bildungsdepartementes (BLD) eine oder einen seiner Vertreterinnen oder Vertreter als Präsidentin oder Präsidenten.

C. Vizepräsidium
Art. 14. Das Bildungsdepartement (BLD) bezeichnet eine oder einen seiner Vertreterinnen oder Vertreter als Vizepräsidentin oder Vizepräsidenten.

D. Aufgaben
Art. 15. Der Vorstand hat folgende Aufgaben:
a) Erlass eines Geschäftsreglementes;
b) Bezeichnung von Regionalstellen;
c) Vorbereitung und Einberufung der Delegiertenversammlung;
d) Vorlage von Jahresbericht, Jahresrechnung und Voranschlag an die Delegiertenversammlung;
e) Vollzug der Beschlüsse der Delegiertenversammlung;
f) Beschlussfassung über neue oder erhöhte Voranschlagskredite bis zu einem Betrag von jährlich gesamthaft 250'000 Franken, soweit sie im laufenden Jahr durch Minderausgaben oder Mehreinnahmen gedeckt sind. Ausgaben, die im gleichen Jahr durch entsprechende Einnahmen gedeckt sind, werden an diese Kreditkompetenz nicht angerechnet;
g) Abschluss von Leistungsvereinbarungen;
h) Anstellung der Direktion, der Regionalstellenleitungen, der Leitung der Krisentinterventionsgruppe und des Fachpersonals;
i) Erlass des Pflichtenheftes für die Direktion;
j) Erlass von Anstellungsbedingungen für das Fach- und Verwaltungspersonal;
k) Abnahme des Jahresberichtes der Direktion;
l) Weitere Geschäfte, für die nicht ein anderes Organ zuständig ist.
Die Anstellung und Entlassung des Fachpersonals nach Abs. 1 Bst. h kann einer Wahlkommission übertragen werden. Entlassungsbeschlüsse bedürfen der Zustimmung des Vorstandes.

E. Beschlussfähigkeit
Art. 16. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn wenigstens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist.

F. Unterschrift
Art. 17. Der Präsident oder die Präsidentin führt mit der Direktorin oder dem Direktor rechtsverbindliche Kollektivunterschrift.
Bei Verhinderung der Präsidentin oder des Präsidenten oder der Direktion geht die Kompetenz an die jeweilige Stellvertretung.

III. Leitungsorgane

A. Bezeichnung
Art. 18. Leitungsorgane des Schulpsychologischen Dienstes sind:
a) die Direktion und die Vizedirektion;
b) die Regionalstellenleitungen;
c) die Leitung der Krisenintervention;
d) die Verwaltungsleitung.
Die Leitungsorgane bilden die Geschäftsleitung.

B. Aufgabenzuteilung
Art. 19. Die Aufgabenzuweisung an die Leitungsorgane erfolgt im Geschäftsreglement.

IV. Revisionsstelle

A. Bezeichnung
Art. 20. Das Bildungsdepartement (BLD) und der Verband St.Galler Volksschulträger (SGV) bezeichnen die Revisionsstelle.

B. Aufgaben
Art. 21.Die Revisionsstelle überwacht die Geschäftsführung, prüft die Rechnung und erstattet Bericht an den Vorstand und die Delegiertenversammlung.

V. Finanzierung
Art. 22. Der Aufwand des Vereins wird wie folgt finanziert:
a) Feste Beiträge zu gleichen Teilen des Kantons St.Gallen und der St.Galler Volksschulträger für die Grundleistungen;
b) Vereinbarte Beiträge der Gemeinden für zusätzliche Leistungen;
c) Einnahmen für besondere Dienstleistungen;
d) Erlöse aus Veröffentlichungen und aus dem Verkauf von Testmaterial.

VI. Auflösung
Art. 23. Bei Auflösung des Vereins fällt das Vereinsvermögen dem Kanton St.Gallen und dem Verband St.Galler Volksschulträger (SGV) je zur Hälfte zu.

VII. Schlussbestimmungen

Aufhebung bisheriger Statuten
Art. 24. Die Statuten vom 26. Juni 1998 samt Nachtrag vom 13. November 2012 werden aufgehoben.

Vollzugsbeginn
Art. 25. Diese Statuten treten nach Erlass durch die Delegiertenversammlung und Genehmigung durch das Bildungsdepartement und den Verband St.Galler Volksschulträger (SGV) in Vollzug.


Delegiertenversammlung des
Schulpsychologischen Dienstes
des Kantons St.Gallen
Die Vereinspräsidentin: Katrin Glaus
Der Direktor: Dr. Hermann Blöchlinger

Diese Statuten sind durch die Mitglieder nach Art. 6 Bst. a und b wie folgt genehmigt worden:

Vom Bildungsdepartement am 7. Juli 2016

Vom Verband St.Galler Volksschulträger am 15. Juni 2016


Fussnoten:
[1] SR 210
[2] sGS 213.1
[3] Art. 40bis Abs. 1 Bst. b VSG

Trägerschaft

gesetzliche
Grundlagen

Meilensteine

Organigramm

Vorstand

Leistungsvereinbarung

Finanzierung

Schulpsychologischer Dienst des Kantons St.Gallen Beratung und Diagnostik

Rechtshinweis

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vom 10. Juni 2016
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erläuternder Bericht
vom 17. Mai 2016

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