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Aktuelle Themen und Publikationen


1. Schweizerischer Schulpsychologie-Kongress 2018
Am Anfang ist Bindung
Die Bedeutung von Beziehung im schulischen Kontext

Freitag / Samstag, 9./10. November 2018
2501 Biel/Bienne
Kongresshaus, Zentralstrasse 60

Nicht erst seit den Forschungsarbeiten des Neuseeländers John Hattie ist klar, dass die Gestaltung der Beziehung für das schulische Lernen von grosser Bedeutung ist. Mit dem ersten Schweizerischen Schulpsychologie-Kongress greift die SKJP diese Thematik auf und lässt verschiedene renommierte Fachleute aus ganz Europa zu Wort kommen. In ihren Keynotes beleuchten sie die Bedeutung der Bindung für die Beziehung aus verschiedenen Blickwinkeln. Spezifische Beiträge aus Forschung, Lehre und der schulpsychologischen Praxis in der Schweiz geben konkrete Hinweise auf mögliche Umsetzungen.

Der Kongress richtet sich an:
- Schulpsychologen/innen, Kinder- und Jugendpsychologen/innen
- Lehrpersonen, Schulleitende und weitere Fachpersonen aus dem schulischen Feld
- Fachpersonen aus Beratung und Therapie
- Schulbehörden und weitere Personen aus dem Bildungsbereich
- weitere Interessierte
Der Kongress ist zweisprachig (dt/fr). Die Hauptvorträge werden simultan übersetzt.

Der Kongress wird von der "Schweizerischen Vereinigung für Kinder- und Jugendpsychologie (SKJP)" - in Zusammenarbeit mit "Schulpsychologie Schweiz - Interkantonale Leitungskonferenz (SPILK)" - organisiert. Die SKJP ist der Fachverband für Kinder- und Jugendpsychologie in der Schweiz. Sie zählt rund 850 Mitglieder und ist ein Gliedverband der Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen (FSP).

Am 1. Schweizerischen Schulpsycholgie-Kongress bieten verschiedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schulpsychologischen Dienstes des Kantons St.Gallen folgende Workshops an:

Wettach Ralph: Grundlagen des Baghira-Gruppentrainings für aggressive, oppositionelle Kinder

Deforth Marianne / Eugster Daniela / Rioult Ruth: Sprache und Beziehung

Freitag Elsbeth: Beziehung gut - alles gut!?

Gadient Urs / Heiniger Fabienne: Das Baghira-Gruppentraining im schulischen Kontext

Huber Quirin: Routinen im Sturm - Interaktionsroutinen als Werkzeug zum Beziehungsaufbau

Meier-Schick Karin / Zorn Martin: "Du nervst!" - Kinder in ihren Emotionen wahrnehmen, verstehen und begleiten

Anmeldung: Online über www.schulpsychologiekongress.ch


Nachteilsausgleich – Kindern und Jugendlichen mit Lernstörungen chancengerechte Prüfungssituationen ermöglichen

Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen dürfen im Vergleich zu Nichtbehinderten nicht benachteiligt werden. In der Schweiz wird das durch das Diskriminierungsverbot in der Bundesverfassung und im Behindertengleichstellungsgesetz geregelt.

Beim Nachteilsausgleich handelt es sich um eine formale, an der individuellen Beeinträchtigung des Kindes/Jugendlichen ausgerichtete Massnahme in Prüfungssituationen. Dabei geht es um Kinder / Jugendliche, die aufgrund ihres intellektuellen Potentials in der Lage wären, die geforderten Klassenlernziele zu erreichen, jedoch aufgrund ihrer Funktionsbeeinträchtigung ihr Potential nicht in entsprechende Leistungen umsetzen können. Das Lernen mit reduzierten, individuellen Lernzielen schliesst einen Nachteilsausgleich aus.

Im Hintergrund steht das Prinzip der Gerechtigkeit. Der Nachteilsausgleich soll fair, verhältnismässig, vertretbar und kommunizierbar sein und ersetzt keine gezielten Förderungen und Therapien.

Voraussetzung, um die Möglichkeit eines Nachteilsausgleiches zu prüfen, ist eine diagnostizierte Behinderung respektive Funktionsstörung durch eine anerkannte Fachperson oder Fachstelle (u.a. Schulpsychologische Dienste, Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienste, Kinder- und Jugendpsychologen, Kinderärzte, Kinderpsychiater).

Im schulpsychologischen Berufsalltag sind derzeit vor allem Massnahmen des Nachteilsausgleiches in Zusammenhang mit den Diagnosen Lese-Rechtschreib-Störung, Dyskalkulie und Aufmersamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) festzustellen.

Wir beurteilen die Frage nach einem Nachteilausgleich, beraten Kinder und Jugendliche, ihre Eltern und Lehrpersonen und stellen bei Bedarf den entsprechenden Antrag an die Schulbehörde. Dabei ist uns einerseits wichtig, allen Beteiligten die Möglichkeiten und Grenzen des Nachteilsausgleichs aufzuzeigen. Andererseits ist es wichtig, mit den schulischen Fachpersonen deren individuellen Spielraum in Prüfungssituationen zu diskutieren, ohne dass ein Nachteilsausgleich beantragt werden muss.

So dürfte die Verlängerung der Prüfungszeit von 20-30 Prozent, welche in der Fachliteratur als meist genannte formale Massnahme erwähnt wird, auf Volksschulstufe auch ohne das Einrichten eines Nachteilsausgleiches möglich sein. Einer Schülerin oder einem Schüler mit einer ADHS-Diagnose den Prüfungsstoff zu portionieren oder die Prüfungszeit auf zwei Zeiträume aufzuteilen, kann ein hilfreicher Nachteilsausgleich sein und sollte im Rahmen des individuellen Spielraums einer Lehrperson realisierbar sein.

Der SPD hat im letzten Jahr interne Leitlinien zur Beurteilung und Umsetzung des Nachteilsausgleichs erarbeitet, die sich an den kantonalen Vorgaben orientieren. Zudem wurde ein illustrierter Flyer für Eltern und Lehrpersonen ausgearbeitet, der auch auf unserer Homepage zu finden ist. (https://www.schulpsychologie-sg.ch/4-th-links-pub.html).

Das Thema Nachteilsausgleich beschäftigt die Schweizer Bildungslandschaft auf allen Stufen: Volksschule, Berufs- und Kantonsschulen, Universität. Es bestehen keine allgemein verbindlichen Richt- oder Leitlinien auf Bundesebene. Jeder Kanton ist gemäss dem Grundsatz, dass die Schule in der Hoheit der Kantone liegt, aufgefordert, seinen eigenen, gangbaren Weg damit zu finden. Weitere Erfahrungen im Umgang mit dem Nachteilsausgleich müssen gesammelt werden. Wir stehen wie viele Fachstellen am Anfang der Praxis.

Weiterführende Informationen:

Handreichung zum Nachteilsausgleich in der Schule, Bildungsdepartement des Kanton St. Gallen, August 2016

Empfehlungen zum Nachteilsausgleich, Schulpsychologie Schweiz, Interkantonale Leitungskonferenz, 2016

Karin Mettler, Psychologin FH, Leiterin Regionalstelle Wattwil



Erziehung – Rezepte mit erwünschten Nebenwirkungen

Erziehung ist grundsätzlich nicht etwas, was man in einem Buch oder einer Broschüre lernen kann und dann "hat" man es ein für alle Mal; Erziehung ist ein Prozess, eine Auseinandersetzung mit sich selber, mit der Umwelt (der Gesellschaft und den Lebensumständen), mit den eigenen Erfahrungen, Vorstellungen und Werten und natürlich mit der Persönlichkeit unserer Kinder. Ein blosses Befolgen von Rezepten würde diese wichtigen Auseinandersetzungen verhindern.

Die im Titel versprochenen "Rezepte" sind daher nicht als unumstössliche Wahrheiten gemeint. Wir möchten einige Richtwerte und Hinweise geben, möchten zu Diskussionen zwischen den Eltern anregen, damit Erziehung eine in der Familienkultur gewachsene und vor allem eine gemeinsame ist. Unterschiedliche Grundsätze der Eltern zur gleichen Frage, ein sogenannt divergierender Erziehungsstil, verunsichert die Kinder und führt vor allem dazu, dass sie sich die für sie günstigere Variante aussuchen und die Eltern gegeneinander ausspielen.

Die 2. Auflage unserer Broschüre wurde um das Thema "Ämtli – was Kinder zum gemeinsamen Leben beitragen" erweitert. Der Rest wurde geringfügig überarbeitet, wo nötig korrigiert oder neuen Gegebenheiten angepasst.

Die 20 seitige Broschüre "Erziehung – Rezepte mit erwünschten Nebenwirkungen" ist erhältlich in den folgenden Sprachen: deutsch, italienisch, spanisch, englisch, portugiesisch, türkisch, kroatisch, serbisch, bosnisch, albanisch sowie tamilisch und kann auch direkt bei unserer Zentralstelle in Rorschach bezogen werden, per E-Mail (bitte Sprache angeben!) oder Telefon 058 229 01 80.

Kosten: Bis zu 3 Exemplare werden gratis abgegeben. Ab 3 Exemplaren verrechnen wir eine minimale Gebühr, um damit die Übersetzung der Broschüre in weitere Sprachen zu ermöglichen:  3 bis 300 Exemplare je Fr. 3.50 pro Stück, ab 300 Exemplare je Fr. 3.– pro Stück

Die Auslieferung und Rechnungsstellung erfolgt durch die Zentralstelle.



Begabung – besondere Begabung – Hochbegabung
Ein Ratgeber für Eltern

Eltern von Kindern mit Hochbegabung oder mit besonderen Begabungen sind in ihrer täglichen Erziehungsarbeit besonders herausgefordert. Mit unserer Broschüre möchten wir sie darin unterstützen. Kurz und prägnant zusammengefasst orientiert die Broschüre über die Begriffe: Was ist Begabung, was sind besondere Begabungen? Wann spricht man überhaupt von Hochbegabung und wie kann man sie erkennen? Um das Thema ranken sich auch einige hartnäckige Mythen und Vorurteile, die in der Broschüre kritisch betrachtet werden.  

Vor allem ist der neue Ratgeber eine Sammlung von konkreten, praxis- und handlungsbezogenen Hinweisen und Anregungen für Eltern im familiären Alltag mit einem Kind mit besonderen Begabungen oder mit einer Hochbegabung. Er gibt Antworten darauf, was Eltern tun können, damit das Familienleben für alle gelingt, wie sie einen positiven Einfluss auf die Geschwisterbeziehungen nehmen können, was Eltern zum Thema Langeweile und Unterforderung, Stress und Frust bei hochbegabten Kindern wissen müssen und tun können.

Auch auf die Frage, wann man sich von aussen Hilfe holen sollte, z.B. durch eine Abklärung und Beratung beim Schulpsychologischen Dienst, geht der Ratgeber ein. Und schliesslich werden viele konkrete Fördermöglichkeiten innerhalb und ausserhalb der Schule besprochen.

Die über 25-seitige Broschüre "Begabung – besondere Begabung – Hochbegabung"  ist in deutscher Sprache erhältlich und kann auch direkt bei unserer Zentralstelle in Rorschach bezogen werden, per E-Mail oder über Telefon 058 229 01 80.  

Kosten: Bis zu 3 Exemplare werden gratis abgegeben. Ab 3 Exemplaren verrechnen wir eine minimale Gebühr zur Deckung der Druckkosten von Fr. 3.50 pro Stück.

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Erziehung – Rezepte mit erwünschten
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Begabung – besondere Begabung – Hochbegabung
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1. Schweizerischer
Schulpsychologie-Kongress
9./10. November 2018
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